Fischsterben
Fischsterben ist leider ein immer häufiger auftretendes Problem. Die 2 Hauptursachen für Fischsterben sind Sauerstoffmangel und Infektionen. Und das kann verhindert werden.
Sterben durch Sauerstoffmangel
Sauerstoffmangel bei Fischen tritt oft bei warmem Wetter und früh am Morgen auf. Er ist zu erkennen an Fischen, die lethargisch sind und nach Sauerstoff schnappen, aber keine Verletzungen, Geschwüre oder gerissenen Flossen haben. Sofortige Maßnahmen sind bei Sauerstoffmangel notwendig.
Sterben durch Infektion
Ein aufgeblähter Bauch, gerissene Flossen, Geschwüre oder Schimmelstellen: das sind alles Anzeichen von Infektionen bei Fischen. Diese Infektionen entstehen durch eine zu niedrige Widerstandskraft. Die Ursachen sind vielfältig: zu viele Fische im Teich, schlechte Wasserqualität, das Einbringen vieler neuer Fische und/oder Schwächung durch Sauerstoffmangel bei strengen Frost oder großer Wärme. Es ist wichtig, die toten Fische immer sofort aus dem Teich zu entfernen, sonst werden die Probleme immer größer.
Private Teiche
Im Gartenteich kannst du mit einem Gartenschlauch Wasser über den Teich sprühen, um Sauerstoffmangel akut zu bekämpfen. Eine AirTec Luftpumpe zu installieren und die Wasserzirkulation mit einer Teichpumpe sind permanente Lösungen, ein Teichfilter verbessert zudem die Wasserqualität. Wusstest du, dass im Winter ein zugefrorener Teich die Todesursache Nummer 1 ist?
Oft wird dieses Fischsterben mit Kälte abgetan, aber das ist lange nicht immer die Todesursache. Denn selbst während der strengsten Winter können Fische einfach überleben. Bei verschmutztem Wasser und Eisbildung ist es fast sicher, dass die Fische in Schwierigkeiten geraten, die Fäulnisgase werden zurückgehalten und frischer Sauerstoff kann nicht hinzukommen. Sie sterben dann an verschmutztem Wasser. Zu sorgen, dass der Teich nicht zufriert, kann helfen, dies zu verhindern.
Öffentliche Teiche
Erfahren Sie hier mehr über die Algenbekämpfung in öffentlichen Teichen.